Stuttgart 21 – Dr. Huch versteht nur Bahnhof

Vorweg eine kleine Einlassung zum Thema „Nur Bahnhof verstehen“. Aus gegebenem Anlaß (der nix mit Stuttgart 21 zu tun hatte) erforschte Dr. Huch die Herkunft dieses Ausdrucks. Anscheinend stammt er aus der Zeit am Ende des Ersten Weltkriegs, als die kriegsmüden Soldaten nur noch nach Hause wollten, wozu damals in der Regel der Zug als Verkehrsmittel genutzt wurde. Jedes andere Thema, das jemand aufbrachte, wurde daher mit „Ich verstehe nur Bahnhof“ abgebügelt. Später hat sich das Ganze verselbständigt und heutzutage versteht man Bahnhof (manchmal ergänzt um Bratwurst und Bratkartoffel) wenn man nicht peilt (oder peilen will) was einem das Gegenüber zu erzählen versucht.

Aber zurück zu unseren Freunden im Ländle. Sacht ma habt Ihr noch alle Tassen im Schränkle??? Schon mal was von Eurokrise gehört? Oder davon, dass andere Städte froh wären, wenn ihnen die Milliarden für Infrastrukturprojekte hinten und vorne reingestopft werden?

Dieses Hin und Her, diese Possen, Parkschützer, Schlichtereien und das ganze Geißler-Gewürge, also echt, Dr. Huch als Fischkopp hats echt dicke. Ihr wollt den Scheißbahnhof nicht? Ok, mir recht, wir haben hier immer noch Bahnstrecken, die seit Reichsbahnzeiten nicht renoviert worden sind, dann nehmen wir halt die Knete. Natürlich fragt man sich, warum denn die angebliche vorhandene Mehrheit, die S21 nicht will, nicht die Partei gewählt hat, die das auch nicht tut, aber naja, was solls. Wurscht. Egal. Ich habs dicke. Baut das Ding oder lasst es aber bitte tut es leise und laßt den Rest der Republik mit Euren Juchtenkäfern oder wie die Viecher heißen in Ruhe.

Ein Kommentar zu „Stuttgart 21 – Dr. Huch versteht nur Bahnhof

  1. Die Grünen sind zwar an der Regierung in Baden Württemberg, weil sie gegen Stuttgart 21 waren und nun schauen sie zu, wie die Bahn Fakten schafft. Die Bahn hat den Kompromissvorschlag des Stuttgart-21-Schlichters Heiner Geißler abgelehnt und Bauaufträge für das Projekt im Gesamtwert von 700 Millionen Euro vergeben. Das bestätigte Vorstand Volker Kefer. „Damit wären 25 Prozent des Gesamtbauvolumens von Stuttgart 21 vergeben“, erklärte er in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die für November geplante Volksabstimmung will die Bahn nicht abwarten. Ich frage mich, wann sich der Kretschmann an seine Wähler wieder erinnert.

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